Träume sind Träume

„Zwischen den Träumen der Nacht und denen des Tages, gibt es kaum  einen Unterschied.”

C.G. Jung, Die Psychologie des Unbewussten

Ich finde es schon befremdlich, dass wir zwei verschiedene Worte für ein und dieselbe Sache haben: Wirklichkeit und Traum – als ob es zwischen beidem einen Unterschied gäbe! Wenn es denn einen gibt, ist er subjektiv und meint, dass man das eine intensiver und unausweichlicher erlebt, als das andere – nach dem Motto: Aus einem Traum kann ich erwachen, aus der Wirklichkeit nicht.

Und doch ist es möglich, die sogenannte Wirklichkeit ganz bewusst und mit Absicht in einen anderen Kontext zu schieben – und, schwupp die wupp wirkt sie anders auf einen zurück.

Tatsächlich glaube ich, die meisten Menschen haben Angst davor, den Verstand zu verlieren, wenn  sie sich zu sehr darauf einließen, ihre Wirklichkeit als Traum zu begreifen. Sie benötigen eine Art festen Bezugspunkt … wahrscheinlich weil Sie nie gelernt haben, die eigene Göttlichkeit als Ausgangspunkt zu wählen, von wo aus alles möglich ist.

Rebazar Tarz sagte:

„Wenn man im Einklang mit dem göttlichen Willen handelt, geschieht alles wie im Traum. Kein Aufwand ist nötig …”

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