Blogland

Heute mag man den Eindruck gewinnen, ein eigenes Blog – respektive eine eigene Website – sei weitgehend überflüssig. Was man zu sagen hat, wird direkt in social networks wie beispielsweise Facebook, Google+, Tmblr oder Twitter veröffentlicht. Wozu also noch eine eigene Seite?

Der Unterschied zwischen social network und Blog/Website-Inhalten liegt zum einen im Eigentum! Was immer sie in einem der Networks veröffentlichen gehört nicht mehr Ihnen sondern dem Betreiber der Plattform. Sie haben nur sehr geringen Einfluss darauf, was mit Ihren Inhalten geschieht – und wenn sie weg sind, sind sie weg. Sie können Sie nicht in irgendwelchen Sicherheits-Backups festhalten. Außerdem: Versuchen Sie doch spaßeshalber mal nach einem bestimmten Posting von vor zwei Jahren zu suchen

Zum anderen gibt es keine Möglichkeit, Beiträge in social networks zu gruppieren, miteinander zu verknüpfen oder thematisch zu arrangieren. Das geht aber ganz mühelos mit beispielsweise WordPress oder Joomla.

Ein weiterer Punkt ist, dass sich an Beiträge in social networks keine eigene Werbung anhängen lässt, an einen Blogartikel aber sehr wohl und gerade wenn Sie Ihre Kunst auch gerne übers Web verkaufen möchten, ist das ein ganz entscheidender Unterschied.

„Unterschätzen Sie nicht die Macht von Blogland! Ganz gleich in welcher Art von Kunst Sie unterwegs sind, starten Sie gleichzeitig ein Blog … und lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn sich anfangs kein Interesse daran einzustellen scheint. Bleiben Sie einfach dran.”

Linda Elbourne

Eine eigene Website – besser noch ein eigenes Blog – bietet viele Vorteile, von denen sich manche oft erst zeigen, wenn man eine Weile in ein solches Web-Tagebuch geschrieben hat. Andererseits wäre es ziemlich nachlässig, social networks außen vor zu lassen. Die Kunst scheint also darin zu liegen, wie man Blogs und social networks miteinander verknüpft – und das wiederum hängt davon ab, warum Sie was wo veröffentlichen (wollen).

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