Magisch

Haben Sie einen Traum, der in Ihnen aufgewacht ist? Eine Idee? Vielleicht noch ein wenig unklar und verschwommen, aber doch irgendwie eindringlich? Wie ein Nebelhorn, das man deutlich hört, dessen Schiff im Nebel aber kaum zu erkennen ist?

Oder gibt es etwas, das Sie schon lange umtreibt? Vielleicht schon seit Jahren? Etwas, an das Sie noch nie dran gegangen sind? Etwas, das irgendwie völlig klar, aber dann doch vage (geblieben) ist? Das zurückweicht, wenn Sie genauer hinschauen woll(t)en?

Schon mal drüber nachgedacht, diese Idee, diesen Traum irgendwie einzufangen? Auf einem Blatt Papier? Mit Text? Oder als Skizze? Oder als eine Foto-Collage? Aber nicht einfach nur so, sondern so, dass wirklich klar ist, worum es geht – und auch wie?

Wenn Sie einmal damit begonnen haben, etwas aus den silbrig glitzernden Teichen Ihrer Vorstellung in die Materie zu holen – wenn Sie damit begonnen haben, etwas zu konkretisieren, indem Sie es auf ein Blatt bringen – haben Sie etwas Schöpferisches vollbracht: Sie haben etwas aus nichts gemacht. Und das ist magisch!

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