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Heute wird ein guter Tag

Heute wird ein guter Tag!
Ein konstruktiver Tag!
Ein Tag, der sich zu leben lohnt!

Heute muss ich einfach nur sein.

Heute achte ich auf meine Gedanken, denn in Ihnen formt sich die Liebe.
Heute achte ich auf meine Gefühle, denn durch sie wird die Liebe erlebbar.
Heute achte ich auf meine Worte, denn durch Sie wird die Liebe hörbar.
Heute bleibe ich im Hier und Jetzt – denn hier ist die Liebe.

Heute wird ein guter Tag, ein konstruktiver Tag – ein Tag, der sich zu leben lohnt!

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Nachäffen?

Forscher stellen sich ja gerne die Frage, worin wir Menschen uns von Affen unterscheiden. Nicht nur biologisch. Auch z.B. in Abstraktions- und Kognitionsfähigkeiten.

Um lezteres zu untersuchen, hat man ein Affenjunges und ein Kind vor die gleiche Aufgabe gestellt, nämlich eine kleine leckere Belohnung aus einer Schachtel zu holen. Man machte beiden einfach vor, worum es ging – und siehe da, Affenjunges und Menschenkind waren ungefähr gleich gut. Keine signifikanten Unterschiede: Beide sahen die Schachtel, machten auf, schnappten sich die kleine Belohng. Hmmm.

Was würde sein, fragten sich die Forscher, wenn man ein Ritual einbaute:

Sie nahmen also wieder die Schachtel mit der Belohnung drinnen, drehten sich einmal im Kreis, klopften sich auf den Kopf und gingen dann erst dran, die Schachtel zu öffnen. Und – wieder interessant, das Kind versuchte, nachzumachen. Es konnte sich noch nicht allzu viel von diesen Kunststückchen merken, aber es versuchte, nachzumachen. Das Affenjunge – irgendwie schlauer als das Kind – schnappte sich die Schachtel, machte sie auf, holte sich das Leckerli heraus und futterte es mit großem Genuss.

Menschen haben offensichtlich eine Neigung, etwas auf sich zu beziehen und dann nachzumachen. Ich weiß nicht, ob es nur eine Fähigkeit ist oder nicht auch ein Handycap, jedenfalls ist es also nicht verwunderlich, dass wir eine Neigung haben, das, was uns beeindruckt, zu imitieren.

Eine Katzenmama muss ihren Jungen zeigen (also vormachen), wie man eine Maus fängt und tötet. Aber wenn Sie kurz vorm Fangen der Maus stolpert, sich überschlägt, dann aber fast übergangslos hochkommt und die Maus trotzdem fängt und erledigt, werden ihre Jungen diesen Überschlag nicht nachmachen, sondern sich darauf konzentrieren, die Maus zu fangen (= Schachtel nehmen, aufmachen, essen). Wir Menschen aber würden sagen: „Boah, geil – haste den Überschlag gesehen?” … und sich flugs dran machen, diesen Gig nachzubauen!

Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Für uns Menschen ist das Ganze ungleich komplexer: Es beginnt schon damit, herauszufinden, welches Leckerli tatsächlich unseres ist – oder anders formuliert: Was unsere Bestimmung ist im Unterschied zu dem, was wir unterwegs aufgeschnappt und vielleicht fälschlich für unsere Bestimmung gehalten haben.

Und wenn wir sie denn gefunden haben, passiert es gar zu oft, dass wir einen Gig nachbauen, weil er uns gefallen, weil er uns beeindruckt hat, statt die Schachtel aufzumachen und das Leckerli aufzuessen.

Es ist ganz wesentlich, Ihren eigenen Traum zu leben – Ihrer eigenen Bestimmung zu folgen – denn das ist das Leckerli. Wie Sie dann die Schachtel aufmachen und an Ihr Leckerli kommen – ob Sie das als Heilpraktiker nun in einer klassischen Praxis tun oder in einem Zelt mitten in der Wüste, hängt davon ab, was Ihr Weg des Praktizierens ist – und hängt gar nicht selten sehr davon ab, ob Sie sich von fremden Vorstellungen frei machen können!

Und wenn Sie glauben, dass Geld das Problem ist, das Sie davon abhält mit Ihrer Arbeit anzufangen, halte ich eine Wette, dass Sie noch immer nicht frei von fremden Vorstellungen sind.

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Authentizität?

Im Augenblick beschäftigt mich die Idee eines Credo – genauer: Wie man es findet … wenn man denn eines findet. Ein Credo ist ein in Worte gefasstes Bekenntnis persönlicher Werte.

Wozu das gut ist, schreibe ich ein anderes Mal, aber worauf ich bei der Recherche damit verbundener Ideen stieß, ist: Authentizität.

Ich tu‘ mich schwer mit diesem Begriff – tatsächlich ging er nie an mich und ich hoffe, niemandem zu nahe zu treten, wenn ich dieses Wort im alltäglichen Sprachgebrauch als leere Worthülse begreife.

Wie ist man denn als authentischer Heilpraktiker? Oder als authentischer Installateur?

Bei Wikipedia fand ich diese Aussage:

Eine als authentisch bezeichnete Person wirkt besonders „echt“. Sie vermittelt ein Bild von sich, das beim Betrachter als real, urwüchsig, unverbogen, ungekünstelt wahrgenommen wird. Dabei muss es sich nicht um die realen Eigenschaften des Betrachteten handeln. Auch Zuschreibungen von Betrachtern können diese Eindrücke verursachen und als Teil einer gelungenen Inszenierung fungieren. Ist die Inszenierung übertrieben, kann sie klischeehaft wirken und zum Kitsch werden oder dann als künstlerisch gekonnt erscheinen.

Die Schlüsselworte hier heißen: Wirkung und Inszenierung  und damit ist diese Idee für ein Credo untauglich.

„Sie müssen authentisch ‚rüberkommen” ist ein immer wieder zu hörender Satz – von Verkäufern für angehende Verkäufer – und stellt eine Einladung dar, die eigenen Werte hinten anzustellen!

Wenn ich recht erinnere war es Seth Godin, der den Begriff Connection Economy prägte – zumindest hab ich ihn bei ihm zuerst gelesen. Die Idee, die damit zum Ausdruck gebracht werden soll, ist, dass durch das weltumspannende Internet heute praktisch jeder einzelne mit jedem anderen einzelnen in Verbindung steht und es darauf ankommt, diese Verbindung zu aktivieren.

Das Schlüsselwort der Connection Economy ist Vertrauen. Vertrauen ist das, was sich erst über einen gewissen Zeitraum entwickelt. Vertrauen aber, das nur deshalb entwickelt wird, um früher oder später zu einem Verkaufsabschluss zu kommen, ist nicht wirklich Vertrauen – aber durchaus authentisch!

Vertrauen muss wechselseitig sein und beginnt mit Aufrichtigkeit. Auf meiner Seite – wenn ich ein Vertrauensverhältnis aufbauen will.

Aufrichtigkeit bedeutet der „eignen, inneren Überzeugung ohne Verstellung Ausdruck geben”

Wikipedia.de

Aufrichtigkeit aber legt keinen Wert darauf, wie sie wirkt! Sie ist einfach nur aufrichtig! Sie nimmt nicht nur in Kauf, andere davonzujagen – sie will es sogar, denn die Grundlage unverwechselbarer Gemeinschaften liegt in ihrer deutlichen Abgrenzungen zu allen anderen.

… und wozu braucht es dann noch Authentizität?

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Mein Traum?

Es ist so erstaunlich, wie leicht man sich für die Vorstellungswelt eines anderen öffnet.

Und das kann sowohl eine gute Sache sein als auch tückisch, denn wir alle sind Träumer und alle haben wir Träume. Die Frage ist dabei lediglich: Leben Sie Ihren eigenen Traum oder folgen Sie den Ideen anderer, die Sie für Ihre eigenen halten?

Den Träumen anderer zu folgen, kann durchaus in Ordnung sein … so lange Sie wissen, wo Sie selbst am Ende ankommen wollen. Genau darin liegt die eigentliche Schwierigkeit.

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Der Graben der Ungewissheit

Sie können sein, was immer Sie sein wollen, denn dazu braucht es nur eine Entscheidung. Eine andere Frage ist, wie gut sie dann darin sein werden oder ob Sie z.B. davon werden leben können, denn dazu braucht es auch die Entscheidung anderer – und auf die haben Sie nicht immer (genügend) Einfluss.

Und wünschen wir uns nicht alle, es sei anders?

Andererseits: Nur weil wir nicht immer (genügend) Einfluss auf die Entscheidungen anderer haben, bedeutet das nicht, dass man ihre Zustimmung nicht bekommt.

Es wird immer diesen tiefen Graben der Ungewissheit geben, der zwischen Wahl und Ergebnis liegt und die Kunst liegt darin, darauf zu vertrauen, in entscheidenden Augenblicken fliegen zu können – oder eben darauf, dass der Graben nicht allzu tief ist 😉

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Nackt und wehrlos

Hatten Sie das auch schon mal, im Traum zu schweben?

Vor ein paar Jahren glitt ich einmal langsam durch die Luft, vielleicht einen halben Meter über dem Boden schwebend, getrieben nur von einem unfühlbaren, sanften Wind. Ein herrliches Gefühl. Bis ich bemerkte, dass ich vollkommen nackt war. Und draußen. Für jeden sichtbar – falls jemand vorbei käme.

Und kaum, dass ich diesen Gedanken hatte, kam auch schon der erste Spaziergänger, der mich aber – glücklicherweise – nicht zu sehen schien. Oder ignorierte. Ein sehr unangenehmes Gefühl. Und noch im selben Moment bemerkte ich, wie ich mich einer Stadt näherte … mit vielen Menschen! Und je unangenehmer sich das anfühlte, desto mehr Menschen kamen – bis ich schließlich vollkommen nackig in einen Laden schwebte, zum bersten voll mit Menschen. Und mir blieb gar nichts anderes übrig, als loszulassen und hinzunehmen, was ich sowieso nicht ändern konnte – und noch im selben Moment schwebte ich aus dem Laden und der Stadt hinaus, wieder in eine menschenleere Gegend.

Interessanterweise hat während des ganzen Traumes weder jemand mich, noch meine Nacktheit bemerkt. Niemand. Wozu dann die Scham?

Brené Brown bringt Scham in einen Zusammenhang mit unserer Kultur des Mangels: Nicht gut genug, nicht wirklich relevant zu sein, nicht entsprechend … was auch immer zu sein. Und so beginnen wir schon am frühen Morgen damit, uns eine Rüstung anzulegen, um defensiv durch den Tag zu gehen und nicht in aller Öffentlichkeit der Lächerlichkeit preisgegeben zu sein.

Defensiv meint: Was bedroht uns? Und: wessen Schuld könnte das sein? Denn wir wir wissen, was bedrohlich ist, können wir uns davor schützen, und wenn wir wissen, wessen Schuld das ist, gibt es uns zumindest im Ansatz ein Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben, denn Schuldzuweisung zieht den Stecker, der dem Schmerz Energie zuführt.

Bedauerlicherweise nimmt uns aber Schuldzuweisung die Möglichkeit, Mitgefühl zu entwickeln, denn Mitgefühl fragt nicht nach Schuld – interessiert sich nicht für Schuld. Es fragt nach dem Herzen des anderen, zu dem es eine Verbindung herstellt – ohne wenn und aber.

Unsere Fähgkeit, etwas von ganzem Herzen zu sein, kann nie größer sein, als unsere Bereitschaft, das Scheitern dabei in Kauf zu nehmen.

Brené Brown

Ich kann verstehen, wenn man noch ein bisschen Zeit braucht, ehe man sich zeigt. Ehe man nach draußen geht, um für etwas zu stehen. Um einen Versuch zu machen, das Leben größer zu machen. Freier.

Aber egal, wie lange Sie warten, egal wie groß Ihre Furcht ist, verlacht zu werden, oder angefeindet: Auf dem Tisch zu stehen und zu Ihrem eigenen Herzen laut zu sagen: „Oh, Captain, mein Captain!” ist das bessere Leben! Denn wenn es Ihnen gelungen ist, mit dem, was Sie sind und dem was Sie können eine Verbindung zu einem (oder vielen) anderen Herzen hergestellt, und deren Leben bereichert zu haben, und wenn auch nur für einen Moment, dann wiegt das jede Schmähung auf. Jede!

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Krieg und Frieden

Viel Unruhe zur Zeit auf diesem Planeten – haben Sie nicht auch diesen Eindruck? Ukraine-Krise, Syrien, jetzt (wieder einmal) Irak, weltweit ständig größer werdende Flüchtlingsströme, Finanzkrise – das und vieles mehr und alles auf einmal.

Man könnte argumentieren und sagen, dies sei ein kriegerisches Universum.

Unser Körper ist ein regelrechtes Schlachtfeld zwischen Viren und Bakterien, von denen die einen uns schützen und die anderen uns gerne auffressen wollen. Die Natur scheint eine einzige Kette von fressen und gefressen werden zu sein – und jetzt, da sogar unser evangelikaler Bundespräsident sagt, es könne sein, dass man, um den Frieden zu wahren, auch mal militärisch handeln müsse, scheint alles auf diese Idee hinauszulaufen, dass eben überall ein Angriff lauert, dass man immer und überall darauf gefasst sein muss, sich zu verteidigen.

Ist Kampf also ein Prinzip dieses Universum?

Mit aller Entschiedenheit: Nein!

Wir wachsen nur in diesem Glauben auf! Egal wo man hinsieht, kultivieren wir den Gedanken der Konkurrenz, der Auslese, des Überlebens und des Kampfes. Gerade jetzt wieder, zur Zeit der Fußball-WM, kultivieren wir die Idee, am Ende könne eben nur einer gewinnen, während alle anderen besiegt sein werden. Wir lieben solche Ideen und solche Dramaturgien.

Aber sie sind nicht die Grundlage unseres Universums. Sie sind nur die Grundlage unserer Kultur und ich glaube, es ist höchste Zeit, das zu ändern!

Eine auf Konkurrenz beruhende Kultur überdauert, in dem sie Menschen erniedrigt.

Jules Henry

Alexander der Große, um eine Antwort auf Herrn Gauck zu geben, wurde nicht in einer Schlacht und auch nicht mit kriegerischen Mitteln besiegt, sondern durch ein großes Volk, dass sich eben nicht mit ihm schlagen wollte. Als Alexander in Indien einzog, sagten die ihm (sinngemäß): Du willst das Land? Kein Ding! Nimm dir, soviel zu willst. Ist genug da! Gib Bescheid, wenn du keine Lust mehr hast. Sicher, es gab ein paar Maharadschas, die meinten, man müsse ihm auf die Finger klopfen. Sie endeten alle auf dem Schlachtfeld. Nein, am Ende war es einfach so, dass keiner mehr Lust hatte, mit ihm zu kämpfen – was Alexander in eine tiefe Sinnkrise stürzte, von der er sich nicht mehr erholte.

Auf ganz ähnliche Weise brachten die frühen Christen in Rom das System von Brot und Spiele zu Fall – einfach in dem sie sich weigerten, gegen die Löwen oder um ihr Leben zu kämpfen. In dem sie sich weigerten, überhaupt zu kämpfen! Sie schlossen sich zusammen, sangen Lieder und erwarteten den Tod in der Arena mit freudigem Herzen – in Hoffnung auf ein besseres Leben im Paradies. Dem zuzuschauen, machte einfach keinen Spaß mehr – und so brach dieses System zusammen.

Konkurrenz macht gar nichts besser, aber als Ganzes betrachtet vieles schlechter! Der Kampf um Platz 1 auf irgend einer Liste ist nur für die toll, die es sich auf den Rängen bequem gemacht haben und den Gladiatoren frenetisch Applaus zollen – vor allem, weil sie wollen, dass die Spiele endlos weiter gehen.

Es gibt die Meinung, nur der Wille zum Sieg (oder um es mit den Werbe-Worten von Herrn Klopp zu sagen: nur die Lust am Gewinnen), bringe einen wirklich weiter. Ich halte das für falsch! Was kann denn ein Orchester gewinnen? Wen kann es besiegen? Und würden sich je Orchester bilden, wenn Musiker ständig damit beschäftigt wären, besser als irgend wer sonst zu spielen?

Liebe ist die Grundlage des Lebens und Kooperation die Grundlage der Lebensformen in diesem Universum!

rk-f

Atome tauschen miteinander Elektronen aus und bilden auf diese Weise Moleküle. Die wiederum verbinden sich mit anderen zu Makromolekülen bis hin zu Zellen. Zellen schließen sich zusammen und bilden Pflanzen, Tiere und Menschen. Das ist das Prinzip, das das Universum geschaffen hat!

Es ist ein (scheinbar sich selbst) orchestrierendes Miteinander.

Nur: Während alles, was lebt, auf diesem Planeten einen Platz hat, einen Platz von dem aus es nimmt und sich gibt, stellt sich die Frage, was wir Menschen (dem Plantensystem) zu geben haben, denn was wir uns nehmen, haben wir schon geklärt! Unsere Klärwerke sind voll davon! Und wie wir das tun, zeigen zahllose Schlachten und Massaker rund um den Globus.

Auf welche Weise also können wir uns selbst geben?

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It’s spirituality, stupid!

Gelegentlich kriege ich eine Mail mit der Frage: Wieso reitest du eigentlich immer wieder dieses spirituelle Dingsbums … hier meine Antwort:

Ganz grob gesagt, gibt es zwei Sorten von Menschen: Die, die total von sich überzeugt sind und die, die eher an sich zweifeln. Ich weiß, das ist eine grobe Verallgemeinerung, aber für das, was ich auszudrücken versuche, wird es gehen.

Ein Freund von mir ist Orchestermusiker. Hornist, um genau zu sein. Er erzählte mir folgendes: Wir haben im Orchester Musiker, die sind so unfassbar gut, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie ich neben denen bestehen kann – da bin ich über die Maßen dankbar, dass ich mit denen spielen darf. Nur darfts du sie kein Solo spielen lassen. Sie vergeigen’s! Wenn’s drauf ankommt, zweifeln sie an sich. Und dann haben wir im Orchester Musiker, die sind so durchschnittlich, dass ich mich immer wieder frage, wie die es ins Orchester geschafft haben – aber die musst du mal hören, wenn die ein Solo spielen! Als wären sie dafür geboren worden. Da ist absolut überhaupt kein Selbstzweifel. Sie sind die Besseren für Soli – nicht die besseren Musiker – aber weil man eher an Soli gemessen wird, sind es in der Regel diese Sorte Musiker, die im Rampenlicht stehen …

Übersetzt in die Welt der Geschäftseinsteiger, in die Welt derer, die gerne als Heilpraktiker starten möchten aber noch zögern, oder der Kosmetikerinnen, die das Gefühl haben, einfach zu wenig zu wissen, um ein Geschäft anzufangen bedeutet mein gestriges Posting das hier: Egal, wieviele Schwachstellen Sie bei sich sehen mögen, konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken – auf Ihre Sonnenseite. Und jedesmal, wenn Sie merken, dass Sie grad am Absaufen sind, weil es so vieles zu wissen gibt, das Sie nicht wissen, weil so vieles schief gehen könnte, lösen Sie sich von diesen Gedanken und Gefühlen und konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken und darauf, wessen Welt und wessen Leben Sie positiv verändern können, wenn Sie diese Stärken ins Leben rufen!

Wir alle sind spirituelle Wesen. Und das zuallererst. Aber das Spielfeld, auf dem wir uns als solche entdecken, auf denen wir unser Selbst aktivieren und entfalten, ist dieses Leben – und eben Ihr Geschäft, sollten Sie sich für ein Geschäft entschieden haben. Deshalb sind es immer zuerst spirituelle Prinzipien, um die es geht, die aber in Form von persönlichen oder geschäftlichen Entscheidungen wirksam werden wollen.

It’s spirituality, stupid! Spirituality in the first place!

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Etwas anderes sein wollen

Die sinnvolle Alternative zu negativem Denken ist nicht positives, sondern kritisches Denken.

M. Seligman
Flourish

Das was Sie sind, was Sie wirklich sind, ist so viel mehr als alles, was Sie sich vorstellen können. Unendlich viel mehr. Und wir unterscheiden uns im Grunde nur dadurch, welchen winzigen Teil unseres Seins wir uns für dieses Leben ausgesucht haben. Die einen kommen mit einem sehr positiven Bild von sich selbst in diese Welt, andere mit einem weniger positiven.

Nur, während die, die von Anfang an ein positives Bild von sich selbst haben, kaum eine Neigung entwickeln werden, etwas an sich selbst zu ändern und statt dessen lieber das Leben genießen, kämpfen die anderen zum Teil sehr heftig mit – oder besser: gegen sich selbst.

Das Dumme dabei ist: Je mehr jemand gegen eine in ihm liegende Überzeugung kämpft, ein Looser, ein Nichtsnutz oder was auch immer Dummes oder Negatives zu sein, desto tiefer zieht er (oder sie) sich da hinein! Man könnte es das Gesetz der umgekehrten Bemühung nennen.

Wenn Ihnen Ihr Sein nicht gefällt, liegt die Lösung eben nicht darin, es zu bekämpfen und/oder darin, etwas anderes sein zu wollen, sondern darin, sich von Ihrem augenblicklichen Sein zu lösen!

Die Lösung kann nur sein, Ihre Gedanken und Ihre Gefühle immer und immer wieder sanft in Ihre Hände zu nehmen, um sie dort wieder einzupflanzen, wo sie Wurzeln schlagen und aufblühen sollen.

Wenn Sie das tun, immer und immer wieder, unbeirrt und unermüdlich, wird das Leben selbst Ihre Welt zum Blühen bringen.

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