Über Sie

Klein, aber schön 🙂

Um es vorweg zu nehmen: Wenn Sie mehr als 50.000 € im Jahr verdienen, kann ich, glaube ich, nicht wirklich helfen. Inspirieren, vielleicht, ja, aber nicht helfen.

Ansonsten gehe ich davon aus, dass Sie schon im Geschäft sind – unabhängig davon, in welcher Branche oder auf welcher Stufe. Und wahrscheinlich hängen Sie ein bisschen an der Stufe fest, auf der Sie gerade stehen. Das mag Sie eine Weile nicht interessiert haben, aber so langsam soll es doch weiter gehen …

Spirituell ist Ihnen schon lange klar, dass positives Denken eine kurze Weile funktioniert, dann aber rasch in sich zusammenfällt. Das ist Ihnen also zu viel Strohfeuer und springt zu kurz, aber Ihr Interesse an Spiritualität hat das nicht geschmälert! Dass die spirituellen Prinzipien funktionieren, wissen Sie, aber irgendwie ist Ihr Hunger immer noch da.

Sie fragen sich vermutlich: Wie weiter? Wie kommt man vielleicht sogar an die Spitze – was auch immer das bedeuten mag.

Wie wird man erstklassig?

Durch Talent? Sind es besondere Umstände? Oder Glück? Positive Einstellung oder gar Zufall?

Um das herauszufinden, beobachtete Daniel F. Chambliss über drei Jahre hinweg Schwimmer aller Leistungsstufen in den USA. Sein Fazit:

  • Auch wenn Talent im Einzelfall eine Rolle spielen kann oder besondere Umstände, um erstklassig zu werden ist beides im Allgemeinen bedeutungslos.
  • Die gleichen Prinzipien, die zu Erstklassigkeit führen, gelten nicht nur im Sport, sondern auch in allen anderen Bereichen.

Chambliss fand heraus, dass die Entwicklung vom Anfänger zum Ass sprunghaft verläuft. Nicht kontinuierlich. In Stufen, die sich deutlich voneinander unterscheiden.

Da gibt es die einen, die gelegentlich ihre persönliche Aussortierung auf Flohmärkten verkaufen, und dann wieder andere, die nicht nur gelegentlich und eigene Überbleibsel verkaufen, sondern regelmäßig alles mögliche, das sie zuvor systematisch zum Beispiel beim Sperrmüll eingesammelt haben. Schließlich gibt es mit Wandergewerbeschein ausgestattete richtige Händler, die ganz professionell Wareneinkauf und Lagerung betreiben, um regelmäßig ihren Stand auf den Flohmärkten aufzubauen, die wirklich gut besucht sind und wirklichen Umsatz bringen. Drei deutlich voneinander unterscheidbare Stufen der Professionalität bei Flohmarkthändlern.

Ebenso gibt es die einen, die nebenher noch irgendeinen Zweitjob haben, um ihr Einkommen aufzubessern. Eine Stufe höher, wenn man so will, finden sich die, die ganz gezielt ihr eigenes Können und/oder Wissen auf beispielsweise Bauern- oder Kunsthandwerkermärkten und natürlich im Web anbieten. Und schließlich gibt es die, die über die Nebentätigkeit hinausgehen und ein richtiges Geschäft draus machen. Auch wieder drei klar voneinander unterscheidbare Stufen der Professionalität.

Der Weg …

… führt also über Stufen, die sich deutlich voneinander unterscheiden.

Im Spirituellen ist es kein bisschen anders! Auch da schnappt man sich zuerst irgend einen Virus, irgendeine Philosophie, und liest und liest und liest. Dann kommen endlose Gespräche über Esoterik und Philosophie, über die Schwächen herkömmlicher Religionen oder Philosophien, über Irrungen verschiedener anderer Wege, etc. pp. Es dauert seine Zeit, bis man das alles hinter sich lassen kann und einfach weiter geht  und damit beginnt, die Philosophie zu leben. Wir alle brauchen eine Philosophie. Wir alle haben eine Philosophie. Welche das ist, ist ziemlich nebensächlich, denn das Problem liegt eher nicht in der Philosophie, sondern im Erlangen einer Klarheit über den eigenen Weg. Woran immer man glaubt muss so klar sein, dass man nicht mehr drüber reden muss, sondern es beim Leben einfach genießen kann.

Immer findet sich Entwicklung, immer finden sich Entwicklungsstufen. Und oft steckt man eine Weile auf der jeweiligen Stufe fest.

Wie findet man den Durchbruch?

Auch hier sind Chambliss‘ Erkenntnisse bahnbrechend!

Sie schwimmen nicht mehr Stunden, bewegen auch die Arme nicht schneller oder gehen öfter ins Training. […] Stattdessen machen sie das, was sie machen, anders.

Daniel F. Chambliss

Für Nichtschwimmer bedeutet das: Mehr vom selben bringt keinen Durchbruch!

  • Wenn der Keller voll ist, nutzt es nichts, noch mehr tolle Sachen auf dem Sperrmüll einzusammeln – sie lassen sich nicht mehr unterbringen.
  • Wenn Sie todmüde sind und ihre Augen schon zu fallen, nutzt es nichts, noch eine Arbeitsstunde dranzuhängen und
  • ebenso wenig nutzt es, statt einer halben Stunde lieber vier Stunden täglich zu meditieren. Sie werden dadurch nur introvertierter …

Die Schwimmer auf der nächst höheren Stufe trainieren nicht mehr, sondern anders. Und für Sie bedeutet das, Ihre Zeit, Ihr Geld, Ihre Art zu denken und zu handeln anders einzusetzen, wenn Sie eine Stufe nach oben kommen wollen.

Suchen Sie nach einem Durchbruch?